In den fünf Fachbereichen der Ergotherapie unterstützen und begleiten wir Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Unsere Aufgabe ist es, sie bei der Durchführung wichtiger Betätigung in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit zu stärken. Das Erreichen von größtmöglicher Selbständigkeit im Alltags- und/oder Berufsleben ist das Ziel unserer therapeutischen Arbeit. Ergotherapie wird von Ihrem behandelnden Haus- oder Facharzt verordnet und gilt als Heilmittel. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen und den meisten Privatkassen übernommen.
Wir behandeln Menschen mit
Behandlungsziele
Therapieinhalte
Behandlungsziele
Therapeutisches Klettern ist ein spezialisiertes Medium, das in der Ergotherapie zur Behandlung von physischen und psychosozialen Einschränkungen eingesetzt werden kann.
In Einzel- oder Parallelsettings werden die grundlegenden Fähigkeiten des Kletterns mit seinen positiv wirkenden Eigenschaften im Bezug auf die Selbständigkeit im Alltag vermittelt. Im Bereich der physischen Fähigkeiten liegen die Schwerpunkte auf der Tonusregulation, dem Kraftaufbau, der Verbesserung der motorischen Koordinatiosfähigkeit, Bewegungsplanung und der Stärkung des gesamten Bewegungsapparates.
Ein therapiebegleitender Hund spricht den Patienten auf einer emotionalen Ebene an. Er kann den Zugang zum Patienten und dessen aktive Mitarbeit in der Ergotherapie erleichtern. So erreichen wir meist eine größere Nachhaltigkeit im Behandlungserfolg in Kombination mit einem emotionalen Erlebnis für den Patienten….
Die Kontaktaufnahme mit dem Hund beginnt zuerst durch Beobachtung und den Aufbau von Vertrauen. Nach unseren Beobachtungen fällt es Kindern und Erwachsenen – die sich zu Hunden hingezogen fühlen – viel leichter, ihre Konzentration in einer Beschäftigung mit dem Hund aufrechtzuerhalten als in anderen Tätigkeiten. Auch für den emotionalen Bereich ergeben sich durch die Beobachtung positive Auswirkungen. Der Patient lernt z.B. Ängste einzugestehen, sie zu artikulieren und Lösungen dafür zu finden, wie er sich selbst im Zusammensein mit dem Hund wohlfühlen kann.
Der Kontakt mit dem Hund fördert das Selbstwertgefühl des Kindes. Es fühlt sich akzeptiert und geliebt. Der Hund freut sich über den Kontakt ohne jede Einschränkung, er ist geduldig, geht auf den Patienten zu und reagiert positiv auf seine Ansprache. Der Therapeut unterstützt die Begegnung durch Erklären des Hundeverhaltens, durch Zeigen und Erläutern der Kommandos bzw. durch das Geben von Anweisungen. Ist Nähe und Vertrauen über Beobachtung und Gespräch entstanden, entsteht der Wunsch nach Berühren und Streicheln des Hundes. Der nächste Schritt ist dann das Spielen mit dem Hund. Es erfordert ein hohes Maß an Motivation, Vorstellungskraft, Umsetzungsvermögen und Aktivität.
Hunde können zwar nicht heilen, aber helfen Fähigkeiten zu erhalten oder wiederherzustellen. So motivieren sie kleine und große Patienten, über ihren Schatten zu springen, oder die eigenen Einschränkungen wenigstens vorübergehend zu vergessen.
Nähere Infos über den Einsatz von Balu und Luna erhalten Sie von Claudia Portugall.
Auf Wunsch kommen wir auch gerne zu Ihnen nach Hause, in den Kindergarten oder in die Schule und führen dort die Therapie durch. Detaillierte Infos zu unserem mobilen Service erhalten Sie von Claudia Portugall.
Valentina, München
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